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 Herzanästhesie

Unsere Gruppe umfasst 17 Ärzte unter der Leitung von OA Dr. Herbert Haumer, OA Dr. Werner Kneifel, OA Dr. Brigitte Roeck und OA Dr. Wojciech Wislocki, die fünf Operationstische und die Herzintensivstation mit sechs Betten betreuen. Unterstützt werden sie dabei von 24 Pflegepersonen unter der Leitung von DGKS Eveline Wolf und DGKS Barbara Mostögl. Das Herzteam führt ca. 850 Narkosen im Jahr bei allen gängigen Herzoperationen bei Erwachsenen durch.
Dazu kommt die Betreuung aller gefäßchirurgischen Patienten, bei denen in Allgemeinnarkose oder im Regionalanästhesieverfahren diverse komplexe Gefäßrekonstruktionen (Arteria Carotis, Bauchaorta, Extremitätenarterien) durchgeführt werden.

 modernster Standard

Eine profunde Ausbildung auf dem Gebiet der Herzanästhesie stellt die Basis für die optimale intraoperative Betreuung unserer Patienten dar.

Der modernste Standard unserer Überwachungsgeräte und Narkosemaschinen erlaubt eine exakte Narkosetechnik, die den individuellen Bedürfnissen unserer Patienten Rechnung tragen kann.

Um rechtzeitig auf mögliche hämodynamische, respiratorische und metabolische Imbalanzen adäquat reagieren zu können, werden alle Herzpatienten während der Operation sehr genau monitiert; die Herzaktion, der arterielle Blutdruck, die Herzleistung sowie die arteriellen Blutgase. Bei besonders schweren Formen der koronaren Herzerkrankung mit massiv reduzierter Pumpfunktion des Herzens, bei Herzklappenoperationen, und bei kombinierten Herzoperationen (Bypass mit Klappenersatz), wird ein Pulmonaliskatheter in den Lungenkreislauf eingeschwemmt. Auch die semiinvasive Methode der transösophagialen Echokardiographie hat einen fixen Platz im peri- und postoperativen Monitoring des Herzpatienten. Sie erlaubt die Beurteilung der Herzklappenmorphologie, der Füllung der Herzkammern und ist sehr hilfreich in der Diagnostik der regionalen Herzwandbewegungsstörungen. Die im Operationssaal begonnenen intensivmedizinischen Maßnahmen werden nach der Übergabe des Patienten auf der Intensivstation natürlich entsprechend fortgesetzt.

 Prämedikationsvisite

Wissend welchen Stress eine geplante Herzoperation für die meisten Patienten darstellt, bemühen sich die Herzanästhesisten die ihnen anvertrauten Patienten umfassend und fachkompetent zu betreuen. Der erste Kontakt mit dem Anästhesisten findet meist am Vorabend der geplanten Operation, in Rahmen eines Prämedikationsgespräches statt.

In einem langen, persönlichen Gespräch werden narkoserelevante Fakten aus der Krankengeschichte gemeinsam besprochen. Der Patient hat dabei auch die Möglichkeit über eigene Ängste und Probleme zu sprechen.

Ziel der Prämedikationsvisite ist es, den präoperativen Stress nicht nur pharmakologisch, sondern auch durch den direkten Kontakt Anästhesist-Patient zu mildern.

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Team Herzanästhesie
Unser Team
 
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